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Sagen

Kraftorte

 

Ein Kraftort ist ein Ort, an dem Verwerfungen der Erde vorliegen, erhöhter Magnetismus oder Gravitationen. Das alte Überlieferte Wissen dieser Erdkräfte nennt sich Geomantie. Mit deren Hillfe wurden früher die geeigneten Plätze für besondere Bauwerke oder auch ganze Städte geortet. Nach den geomantischen Gesetzmäßigkeiten ist Berlin ein

bipolares System, das durch die Spree nicht nur in zwei Stadthälften geteilt wird. Es befindet sich im Herzen der Stadt sogar noch eine Insel im Fluss, also eine energetisch neutrale Zone, auf der im Verlauf der Geschichte wichtige Gebäude errichtet wurden.

Es begann schon im frühen Mittelalter, als slawische Völker auf der Spreeinsel einen Tempel für den dreiköpfigen Gott Triglav erbauten. Seit dem 15. Jahrhundert befanden sich hier nacheinander mehrere Schlösser der brandenburgischen Kurfürsten, der preußischen Könige und schließlich das Stadtschloss des deutschen Kaisers, das 1950 von Walter Ulbricht gesprengt wurde.

Rund um diesen alten Kraftplatz existiert zusätzlich ein regelmäßiges Pentagramm, das durch fünf weitere geomantische Orte markiert wird:

1. Die Nikolaikirche, die alte Gründungskirche Berlins aus dem 13. Jahrhundert.

2. Das Auswärtige Amt.

3. Die Deutsche Staatsoper

4. Das Pergamon-Museum

5. Ein natürlicher Kraftort ist markiert durch eine uralte dreistämmige Linde, das Motiv der Sage „Die drei Linden“.